INITIATIVE 21



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in der Christianskirche am Klopstockplatz

Sonntag, den 8. Juli 20.00 Uhr

DIEGO CHAMY (BUENOS AIRES)

(geb.1975) arbeitet experimentell unter verschiedenen Aspekten mit Klang und Bewegung. Seit einigen Jahren improvisiert er musikalisch mit einem radikal reduzierten Percussionsarsenal, bestehend aus einer einzigen Konzert - Basstrommel. In jüngerer Zeit hat er unerwartet auch Körperbewegung sowie das gesprochene Wort in seine Präsentation eingeführt, vom Feld der Musik langsam zur Praxis der "Performance" oder "live art" übergehend. Er präsentiert sich international, an den wichtigsten Ausstellungsorten der zeitgenössischen Kunst, aber auch an ungewöhnlichen Plätzen, wie Wäldern,Fabriken oder Stadtlandschaften, um auf diese Weise auch ein nicht spezialisiertes Publikum zu erreichen.

Gäste: Hannes Wienert, Blasinstrumente
Nikolaus Gerszewski, Seiteninstrumente

Eintritt € 10.- / 7.-

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in der Christianskirche am Klopstockplatz

Die Nacht der Nächte
von Samstag 23. Juni auf Sonntag den 24. Juni

von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang
SU 21:56 SA 4:47

Improvisationskonzert

Es spielen:
dieb 13 (turntables) - Dirk-Achim Dhonau (perc) - Corinna Eikmeier (vc) -Jan Feddersen (p) - Nikolaus Gerszewski (p,vl) - Nils Gerold (fl, bcl) -Michael Haase (bjo oder e-git) - Maurette Heinzelmann (vl, pos) - Georgia Ch. Hoppe (reeds) - Jutta Hoppe (vla) - John Hughes (kb) -Peter Imig (Theremin, e-b) - Joachim Kamps (p) - Robert Klammer (synth, electronik, perc) - Nicola Kruse (vl) - Milo Lohse (p) - Wittwulf Y Malik (vc, begrenzt) - Ignatio Mendez (e-git) -Heiner Metzger (alt-cl, as synthi) - Helmut Neumann (tr) - Thomas Niese (kb) -Thomas Österheld (bcl) - Krischa Weber (vc) - Heinz Weber (Lautspecher & Mikrofone) -Hannes Wienert (ss, sheng, trp) - Hainer Wörmann (e-git)

Die Nacht der Nächte wird veranstaltet vom Forum Neue Musik in Kooperation mit TonArt.

Eintritt: 7.-/5.- €

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in der Christianskirche am Klopstockplatz

Dienstag, den 6. Februar 20.00 Uhr

MASS

Audio – visuelle Performance von looper und John Tilbury

[john tilbury – piano & looper: nikos veliotis - video & cello, martin küchen - saxophone, ingar zach - percussion]

Das visuelle Material besteht aus religiösen Bildern, aufgelesen von den religiösen Inseraten, jeglicher Glaubensrichtung, im Internet. Die Bilder werden in einer weichen Pendelbewegung animiert.
Das akustische Material kontrapunktiert den visuellen Gehalt in Verhältnissen von Klangdehnungen, unterbrochen von weichen Akkorden und Pausen.
Die quasi-utopistische Zielsetzung besteht darin, die Religion von ihrer Repräsentation durch konkrete Symbole und Glaubensvorschriften zu befreien, und in eine Art abstrakten Ästhetizismus zu überführen.
John Tilbury ist einer der weltweit gefragtesten Interpreten neuer Musik, Weggefährte u.a. von Cornelius Cardew und Morton Feldman.

Am Vorabend, Mo den 5. Feb. 21.00 Uhr in der "fleetstreet", Admiralitätsstraße jourfix mit John Tilbury, über Cornelius Cardew, Morton Feldman und Beckett in der Musik. (eine Initiative des vamh, Eintritt frei)

Eintritt _ 13.-| 8.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz

Samstag, 20. Januar 2007 20.00 Uhr

"KLANGBOGEN"
"AUFRECHT GENAST UND UMGEKEHRT -
IN GROßEN STELLEN VERWASCHEN"
KLANGSTÜCK FÜR ORGEL
UND RAUMAKUSTIK
VON HEINZ WEBER

BERT LEHSTEN, ORGEL
HEINZ WEBER, RAUMAKUSTIK

“Klangbogen“
„aufrecht genast und umgekehrt - in großen Stellen verwaschen"
Klangstück für Orgel und Raumakustik von Heinz Weber

Die zwei klanglichen Hauptmerkmale in einer Kirche waren für mich seit meiner Kindheit der Klang einer Orgel und die für einen Großraum typische Überakustik, also der lange Nachhall. "Klangbogen" ist keine Komposition für das "Instrument" Orgel, sondern ein Klangstück für einen Kirchenraum. Das Stück bezieht sich in seiner kompositorischen Form auf die St. Petri Kirche in Dortmund, wo es in seiner analogen Originalfassung 1997 uraufgeführt wurde. Drei Situationen aus Geschichte und Architektur dieser Kirche bilden das Material für die Kompositionsstruktur der insgesamt sieben Sequenzen des Stückes.
In jeder Sequenz ist das Material für die Orgel und für das Zuspielband sowie das funktionale Verhältnis zwischen Orgel und Zuspielband
verschieden und jeweils neu bestimmt. Die Version. die jetzt in der Christianskirche Ottensen zur Aufführung gelangt ist eine Überarbei-tung, die ich unter zwei Aspekten vorgenommen habe:
1. Die ursprünglich analoge Fassung wird mit digitalen Medien an bestimmten Stellen anders gewichtet und präzisiert, ohne die analoge Grundstruktur aufzuheben.
2. So wie ein Instrumentalist aus einem zeitlichen Abstand und dem damit verbundenen persönlichen Prozess die Interpretation eines Musikstückes anders gestaltet, wollte ich das an sich statische 7-kanalige Zuspielband durch die digitale Überarbeitung neu interpretieren. Der Orgelpart verbleibt in der ursprünglichen Fassung. (Heinz Weber, November 2006)

Eintritt _ 8.- / 6.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz

Freitag, 12. Januar 2007 20.00 Uhr

NELLY BOYD KREIS SPIELT
"DROHNE 4" (1999)
VON ROBERT ENGELBRECHT

Nelly Boyd sind:
Moxi Beidenegl, Robert Engelbrecht, Peter Imig
Gast: Ignatz

"Drohne 4" ist eine Komposition für vier elektrische Gitarren in spezieller Stimmung, die in Rückkopplung versetzt werden. Ein konstanter Klang durchläuft unterschiedliche harmonischen und klangfarblichen Zustände. Das Publikum hat Zeit, sich auf die vielfältigen akustischen Phänomene einzustellen und diese auch an verschiedenen Orten im Raum zu erleben.

Das Stück ist seit seiner Uraufführung 2000 in verschiedenen Dauern (10 - 60 Minuten) aufgeführt worden. Der Nelly-Boyd-Kreis wird eine revidierte Fassung präsentieren.
Dauer: ca. 70 Minuten

Eintritt _ 8.- / 6.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz

Freitag den 29. November 2006, 20.00 Uhr

Nikolaus Gerszewski spielt "letzte Stücke"

MORTON FELDMAN
LAST PIECES (1959)
PALAIS DE MARI (1986)
INTERMISSION 6 (1953)
NIKOLAUS GERSZEWSKI
5 PASSAGEN (2006)

Der Titel ist ein Hinweis, dass sich diese Stücke in der Nähe einer Grenze bewegen.

KLAVIER: NIKOLAUS GERSZEWSKI

Eintritt _ 8.- / 6.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz

Freitag, den 21. Juli 2006 um 20 Uhr

Nikolaus Gerszewski (Piano, Strings), Hannes Wienert (Tromp., Sax., exotische Instr.) und Moxi Beidenegl (Voice, Elektr.) spielen "EDGES" von Christian Wolff

In dieser graphische Partitur verzichtet Christian Wolff auf jegliche Vorfixierung des Materials. Es werden lediglich bestimmte Charakteristika des Klanges oder der Spielweise vorgeschlagen. Die Spieler können räumlich und zeitlich frei in der Partitur umherschweifen. Die Zusammensetzung der Klänge - die eigentliche "Komposition" - bleibt somit den Interpreten vorbehalten.

Das Trio setzt sich aus Mitgliedern von "serve music" und "Nelly Boyd-Kreis" zusammen.

Eintritt _ 8.- / 5.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz

Mittwoch, den 31. Mai 2006 um 20.00 Uhr

Sonaten für Cello und Klavier von russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts Sonate von Dimitri Shostakowich, das Große Duett der Shostakowichschülerin Galina Ustvolsskaja Sonate von Alfred Schnittke.

Corinna Eikmeier (Violoncello) Tatjana Prelevic (Klavier)

Eintritt _ 8.- / 5.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz
"Blüten & Sirenen"

Freitag, den 19. Mai 2006 um 20.00 Uhr

Chris Heenan: Bass-Saxophon aus Los Angeles
Michael Vorfeld: Perkussion, Bass- und Hochsaiter aus Berlin
Sascha Demand: e-Gitarre, Tischgitarre aus Hamburg
Hannes Wienert: Saxophon, Schläuche, Sho, Trompsax

Das ausgefallene Instrumentarium mit teils selbst gebauten und sogar selbst erfundenen Instrumenten erzeugt ein ungeahntes Spektrum extravaganter Sounds.
Alle vier Musiker sind für ihre subtile Art im Zusammenspiel bekannt, und beeindrucken in verschiedenen Besetzungen und durch eine Fusion unterschiedlichster musikalischer Einflüsse.

Eintritt _ 10.- / 7.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz
"blurred edges"

Sonntag, den 30. April 2006 20.00 Uhr

"So what?" Tatjana Prelevic spielt Klavier/prepariertes Klavier:

Cage: 4:33 (Version 1)
Gerszewski: "Passagen I;II"
Feldman: "Three Pieces"
Gerszewski: Passagen III-VII
Cage: 4:33 (Version 2)
Kurtág: "Splitter"
Prelevic: "So what"
Gerszewski: "Passagen VIII"
Prelevic: "Die Uhr"
Cage: 4:33 (Version 3)

"Für mich war Cage nicht nur einer der bedeutensten Musiker/Musikphilosophen des 20-sten Jh., sondern ein Mensch der für alles Experimentelle und Spielerische offen war. Ein Musiker der Anderen großzügig Raum gibt, für eigene Ideen. Daran möchte ich immer wieder erinnern .
Ich werde "4:33" einmal in der Original-Version, am Klavier spielen, und in zwei Bearbeitungen, in denen aleatorisch erzeugte Nebengeräusche die eigentliche Idee des Stückes sind: Musik-Konstrukt machen." (Tatjana Prelevic)

Eintritt_ 8.- / 5.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz
"blurred edges"

Samstag, den 29. April 2006 um 20.00 Uhr

Stefan Kohmann spielt Schlagwerke

Programm:
Giorgio Battisteli: "Il libro celibe"
Georges Aperghis: "Le corps à corps"
René Leibowitz: "Drei Capricci für Vibraphon" Stefan Kohmann: "Allem wohnt ein Zauber inne"
Robin Hoffmann: "Ansprache"
Francois Bernard Mâche: "Pheénix"
Kurt Schwitters: "Ursonate, 1. Satz"

Eintritt _ 10.- / 7.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz
"blurred edges"

Freitag den 28. April 2006 um 20.00 Uhr

Der "Nelly Boyd-Kreis" spielt Werke von John Cage:

Four6
for any way of producing sounds (vocalization, singing, playing of an instrument or instruments, electronics, etc.) (1992)
Vier Spieler;
Dauer 30 Minuten

Pause

Variations IV
for any number of players, any sounds or combinations of sounds produced by any means, with or without other activities (1963)
kombiniert mit
Variations VI
for a plurality of sound systems (any sources, components and loud-speakers) (1966) Dauer ca. 45 Minuten

Nelly Boyd - Kreis:
Robert Engelbrecht
Peter Imig
Jan Feddersen
Jens Röhm

Bei den "Variations" handelt es sich um eine raumbezogene Komposition, an der Schwelle zur Klanginstallation. Die Geräte (Instrumente, Verstärker, Mikrophone) werden nach einem Plan (Partitur) proportional zu Raum plaziert. "Four6" gehört der Gattung der "Number-Pieces" an. Der Titel bezeichnet die Anzahl der Musiker und die Nummerierung des Stückes innerhalb der Serie.

Eintritt _ 10.- / 7.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz
"blurred edges"

Mittwoch, den 26. April 2006 um 21.00 Uhr

Ralf Kleinemas: "Komponisten"
Ralf Kleinemas, Schlagzeug + Film + Gäste
aus dem Inhalt:
lud ich vom Beet auf`n hyden der erst noch
lach(t)e "Man so christou mich nich"
"christen Wolf" , ich denk : " hör nich drauf"
meß ja den Kohl, man den gehörigen
Mord auf`n Feld ? machen langen Schuh, man
cage a go go

Eintritt _ 10.- / 7.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz
"blurred edges"

Freitag, den 21. April 2006 um 20.30 Uhr

club katarakt export
spielen "InC" von Terry Riley - Pionier der minimal-music (neben Philip Glass und Steve Reich). Der Bruch mit der (avantgardistischen Konvention der) Atonalität war in den 60ern eine radikale Entscheidung.

Eintritt _ 10.- / 7.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz
Eröffnung der Konzertwoche "blurred edges"
des VAMH (Verband für aktuelle Musik Hamburg)

Mittwoch,den 19. April 2006 um 20.00 Uhr

Doppelkonzert mit Keith Rowe und serve music
"... jeder ist berechtigt, sie nach seiner Art zu interpretieren", sagte Cornelius Cardew über seine graphische Partitur "Treatise".
Der britische Gitarrist Keith Rowe (Erfinder der preparierten "Table-Guitar", Gründungsmitglied der legendären Improvisationsgruppe AMM,
u.a. mit Cornelius Cardew) und die Hamburger Gruppe Serve Music (Sascha Demand - E-Gitarre, Sonja Roczek - Cello,
Nikolaus Gerszewski - Piano/Strings, Hannes Wienert - Tromp/Sax), spielen ausgewählte Seiten aus diesem Schlüsselwerk der neuen Musik. Mit "Edges", von Christian Wolff, steht ein weiterer Klassiker der graphischen Notation auf dem Programm.
Bei dieser Gelegenheit wird die Debut-CD von Serve-Music
("serve music plays "treatise", live at hörbar, hamburg 2005") vorgestellt.

Eintritt _ 15.- / 10.- Euro Abendkasse

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in der Christianskirche am Klopstockplatz
Milo Lohse
Atelierhaus
Nöltingstraße 49 A
22765 Hamburg
Fon: 0049 -(0)40 - 39 42 52
milo.art@mac.com